Parkinsongruppe
Soltau
Telefon Tel.: 05191/939 11 79
e-Mail hans-juergen.mayhack@t-online.de

Ehemalige Veranstaltungen 2017

Ereignisse und Berichte aus vergangenen Verstaltungen werden je nach Möglichkeit  erstellt.

 

Dezember

November, mit einem Gast über Schlafstörungen bei Parkinson.

Oktober, im Seniorenwohnpark Eckernworth, mit einem Gast zum Thema Diagnostik bzw. Untersuchungen beim Parkinson Syndrom.

September

August, mit einem Gast zur Ersten Hilfe

Juli, Grillen in Wietzendorf

Während unseres Treffens am 17. Juni war die Runde etwas kleiner, aber das scheint der allgemeine Trend in den Selbsthilfegruppen zu sein. Dabei haben wir unsere Vorhaben noch einmal besprochen, das Grillen im Juli und unsere Fahrt zum ADAC und die Erste Hilfe im August. Zum Schluß gabe es dann gemeinsame Übungen mit dem Schwungtuch.

Zu unserem Treffen am 20. Mai hatten wir einmal ein ganz anderes und aber auch wichtiges Thema und Herrn Dr. Lohmeyer als Zahnarzt zu Gast. Wir machen uns so manche Gedanken zu unserer Gesundheit, aber die Zähne kommen manchmal etwas in den Hintergrund. Besonders wenn wir alt werden, kann der Umgang mit den Zähnen ein Problem werden, besonders wenn es Zahnersatz gibt. Da brauchen wir schon gelengentlich Fingerfertigkeiten. Wenn Zähne gezogen werden und es gibt keinen Ersatz, dann geht der Körper auch in eine Sparschaltung und meint, wenn dort keine Zähne sind, ist keine Belastung und es wird auch kein Knochenaufbau mehr benötigt. Wenn nun mehr Zähne fehlen und und es soll dann ein Ersatz folgen, dann kann es sein, dass dann der Kochen fehlt um den Ersatz zu halten. Daher kann es schon wichtig sein, sich rechtzeitig Gedanken über Zahnersatz zu machen, z.B. Implantate, um später eine Basis zu haben, dass z.B. Protesen auch halten können. Auch haben wir noch gefragt, wie es mit dem Adrenalin in den Betäubungsmitteln ist. Das Adrenalin in der Betäubung ist eigentlich das kleinere Problem, es sorgt dafür das die Wunde nicht übermäßig blutet und das die Betäubung länger am Ort bleibt, schwieriger wird es, wenn der Patient Angst bekommt, vielleicht Schmerzen befürchtet und dann das natürliche Adrenalin im Körper ausschüttet, dieses ist dann unkontrolliert und kann dann größere Probleme machen.

Das Treffen am 15. April, Ostersamstag, ist ausgefallen.

Am 19. April hatte das MediClin Klinikum Soltau Herrn Thomas P. Sierla, Physiotherapeut aus Ortenau bei Wuppertal, Freier Dozent an diversen Fortbildungsinstituten für “Problem- und zielorientierte Physiotherapie bei Parkinson-Syndromen”, Mitglied der APPDE (Association of Physiotherapists in Parkinson’s Disease Europe), eingeladen. In seinem Vortrag hat er das Thema Morbus Parkinson und Bewegung erläutert. Es gibt einige Physiotherapien für den Parkinson, die wissenschaftlich belegt sind. Wann und wie begonnen werden sollte, kann aus der Skala nach Hoehn & Yahr abgeleitet werden. Die zielorientierten Übungen sollten regelmäßig und mit ca. 80% der Kraft ausgeführt werden, ein Krafttraining ist dabei auch nicht ausgeschlossen. Für die Übungen sollte die Themen gelten: Motivational, übergroße Bewegung, Repetetiv und Rhytmisch. In seinem Vortragsteil zur posturalen Instabilität erläuterte Herr Sierla auch was zu Stürzen führt und was dagegen gemacht werden kann, ebenso was beim Freezing wichtig ist.

Am 18. März hatten wir Besuch zu unserem Gruppentreffen. Frau Gothe von der Diakoniestation Soltau war da und hat uns die neuen Pflegegrade aus dem Pflegestärkungsgesetz erklärt. Bei den neuen Pflegegraden sind nicht mehr Minuten wichtig, wie lange für etwas benötigt wird, sondern es geht um die Pflegebedürftigkeit und die Selbstständigkeit bis hin zur Unselbstständigkeit und wobei die Hilfe benötigt wird. Es gibt dabei dann 8 Bereiche, die angeschaut werden. Von verschiedenen Institutionen im Heidekreis werden dazu Beratungen angeboten und es gibt auch eine gemeinsames Programm - Zusammenleben, Heute und Morgen. Ein Problem wird aber noch kommen oder sich verdichten, dass es überall an Pflegepersonal fehlen wird.

Beim Treffen am 18. Februar haben wir wieder über verschiedene Themen gesprochen. Eines war unser Vorhaben zur Fahrsicherheit beim ADAC in Lüneburg. Zum Schluss haben wir noch einige Schunkellieder gesungen, dabei haben wir festgestellt, dass sich diese durch ihre Stimmlage doch recht einfach singen lassen.

Am 21. Januar gab es ersteinmal den traditionellen Jahresabschluß. Dieses ist mir immer sehr wichtig, damit die Mitglieder wissen, was mit den Finanzen der Gruppe gemacht wurde. Ein Mitglied hatte auch selbstgebackenen Kuchen mitgebracht. Es waren auch 2 Parkinsonpatientinnen das erste Mal dabei. Aufgrund einiger Erlebnisse in der Gruppe haben wir dann darüber gesprochen, wie wichtig das richtige Schlucken ist und dass bei Problemen eine Lungenentzündung entstehen kann. Auch haben wir noch über einige Vorhaben in 2017 gesprochen.