Parkinsongruppe
Soltau
Telefon Tel.: 05191/939 11 79
e-Mail hans-juergen.mayhack@t-online.de

Was bedeutet die Selbsthilfe für uns
   
- Aus eigener Erfahrung berichten, andere nehmen es mit.
- Andere berichten aus ihrer Erfahrung, selbst nimmt man es mit.
- Es gibt Menschen, die sich mit den gleichen Themen beschäftigen.
- Man muß das "Rad" nicht mehr selbst erfinden, es haben andere schon gemacht.
- Andere geben Gesprächsstoff für zu Hause, worüber man sich selbst nicht getraut hatte.
- Man erfährt etwas, wo zu der Arzt vielleicht keine Zeit hatte.
- Es ist eine Gemeinschaft, in der Fachpersonen auch einmal ein Referat halten.
- Andere zeigen, daß man sich nicht unterkriegen lassen muß und man kann es ihnen auch zeigen.
- Angehörige erfahren von Angehörigen, wie die Dinge manchmal liegen können.
  
Es gibt so vieles, daß die Teilnahme an nur einem Gruppentreffen nicht ausreichen wird.
  
Das rechtzeitige miteinander reden ist viel besser und hilfreicher als die Ansicht, ich bin noch nicht so erkrankt, als daß ich in eine Selbsthilfegruppe gehen sollte.
    
Deshlalb ein Paar Tipps, so wie sie durch den Kopf gehen
     und noch etwas von Erfahrenen !
    
- Medikamente pünktlich nehmen
- Ausreichend Trinken
- Lieber die Essenzeiten an die Medikamentenzeiten anpassen
- Regeln zu den Medikamente beherzigen
- Das Leben ist nicht nur mehr Parkinson, auch vieles anderes
- Mit dem Partner zusammen zum Neurologen gehen
- Ein Bewegungsprofil  der vergangenen Tage vorbereiten
- Einen Merkzettel mit wichtigen Dingen für den Arztbesuch vorbereiten
- Stolpergefahren in der Wohnung entfernen
- Verfügungen und Vollmachten rechtzeitig so vorbereiten, daß es später
   keine Diskusionen gibt, nicht zu viel, ist die Unterschrift auch von
   demjenigen, am Besten beim Notar
- Hat der Konto-Verfügungsberechtigte auch eine eigene EC-Karte, denn
   wenn der jenige stirbt, auf dem die Karte läuft, ist sie sofort aus dem
   Kontosystem.
- Auch einmal eine Fachklinik besuchen, aber nicht um jeden Preis
- Auch den Ärzten in einer Klinik das abrupte Absetzen der Medikamente
    wegen des Discontinuations Syndrom verbieten
- Gymnastik machen, aber nicht bis zur Erschöpfung
- Rechtzeitig bei Ambulanten Pflegediensten Hilfe holen
- Bei Darmproblemen die Vitamin B12 - Konzentration prüfen lassen
- Auch mit Parkinson können schöne Reisen gemacht werden
- Gymnastik trainiert auch das Gleichgewicht und die Konzentration
- Bei der Gymnastik auch Dehn- und Streckübungen machen, z.B. den
   Schwiegermuttergriff 
- Mit dem Physiotherapeuten über Sturzprophylaxe sprechen, z.B. über
  repetitatives Schubstraining oder LSVT-BIG-Training
- Am Jahresanfang die 1%-Regelung klären.
- Bei Freezing-Problemen Startstrategien entwickeln.